21. März 2011 · Kommentieren · Kategorien: Traditionen · Tags:

Als es am Samstag bei uns schneite und draussen alles nur grau, nass und kalt war, hatten wir es nicht zu glauben gewagt, dass am Sonntag trockenes und angenehmes Wetter sein wird. Doch es war tatsächlich so und wir durften zusammen mit den anderen aktiven Pro-Lernen Familien einen gemütlichen Nachmittag im Wald verbringen.

Folgendes machte unser diesjähriges Frühlingsfest aus: Erzählen einer Frühlingsgeschichte, beliebte und selbstverständlich obligate Schatzsuche, Feuer zum Tee kochen und Schoggi-Bananen bräteln und natürlich zum Aufwärmen, ‘Dessert-Schlemmer-Buffet’, Wald erkunden, den am Bach gefundenen Lehm formen, matschen, geniessen, usw.

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Der Frühling darf nun kommen!

25. September 2010 · Kommentieren · Kategorien: Traditionen · Tags:

Schon seit einiger Zeit pflegen wir es, zusammen mit den anderen aktiven Pro-Lernen Familien die Jahreszeitenübergänge zu feiern.

Herbstgeschichte unter der alten EicheBei wunderschönem, sonnigem und warmem Herbstwetter trafen wir uns an unserem Pro-Lernen Treffort und erlebten einige schöne und harmonische Stunden zusammen. Nebst dem Waldspaziergang inklusive  Herbst-geschichte unter der alten Eiche stellten wir den Kindern einen Basteltisch zur Verfügung. Hier wurden fleissig Windräder gebastelt und nebenbei wurden zu Gitarrenbegleitung Lieder gesungen.  Schliesslich fand auch noch die inzwischen obligat gewordene und von den Kindern lange ersehnte Jahreszeiten-Schatzsuche statt! Diesmal befand sich im Schatz für jede Familie ein Himmelslicht, passend zur vorher gehörten Herbstgeschichte.  Für das leibliche Wohl an  diesen Festen sorgt jeweils das zur Tradition gewordene Buffet mit unseren mitgebrachten Speisen. Als krönender und wunderschöner Abschluss  entliessen wir die Himmelslichter in der dunklen Nacht mit unseren guten Wünschen in Richtung Universum. . . . . .  

Ausstellung der gebastelten Windräder ;-)Auf der Schatzsuche!Himmelslicht

Eigentlich wollten wir ja schon im Januar ins Kindermuseum. Kurzfristig hatten wir aber das Programm geändert und so bewunderten wir stattdessen die Tradition des “Alten Silvesters” in Urnäsch. SilvesterchläuseDie beeindruckenden Gestalten der “Silvesterchläuse” brachten uns alle zum Staunen!

Am Februar *eDu* ging’s dafür ins Kindermuseum nach St.Gallen. Ein sonnengelber Aufgang führte uns zum roten, blauen und grünen Raum, die unterschiedliche Themen beinhalteten. Im grünen Raum standen die Sinne. Vom Tastsinn über den Riechsinn bis zum Hörsinn war alles dabei. Welche Fortbewegungsmittel nutzten die Kinder in früheren Zeiten und wie sah das Alltagsleben in der Stadt vor hundert Jahren aus? Besonders spannend fanden die Kinder in diesem Raum den Barfussweg mit verschiedenen Bodenbelägen aus verschiedenen Zeiten, welcher im Dunkeln durch einen Tunnel führte.   Am Riechen   Puppen bestaunen und sich verkleiden

Der rote Raum widmete sich dem Dialog und dem Rollenspiel. Märchen und Geschichten des St. Galler Figurentheaters und technische Spielzeuge begegneten den Kindern hier. Die geräumige Bühne mit Vorhang lud die Kinder ein, sich zu verkleiden oder mit den Puppenfiguren ein Theater zu spielen. Und das taten sie auch mit Begeisterung! Im blauen Raum beobachteten wir Veränderungen im Alltag oder erhielten Anregungen zum Thema Berufswahl, das bei allen unseren Kindern allerdings noch kein Thema ist. An einer Ratestation konnte man sich vom Werdegang berühmter Ostschweizerinnen und Ostschweizer inspirieren lassen - und dann sein eigenes Porträt und seine Berufswünsche oder seinen Namen "an die Wand beamen". Diese Ecke war “ein Renner” bei einigen Kindern!

Das war ein *eDu* zum Staunen, Entdecken und Hinterfragen!

Im Appenzellerland werden alte Traditionen noch gelebt und gepflegt. Eine davon ist die Viehschau, welche alljährlich um den Herbstbeginn in Herisau stattfindet. Bauern aus der Umgebung nehmen teilweise weite Wege auf sich, um ihre schönsten Kühe zu präsentieren. Ca. 500 Kühe waren gestern alle auf einem Platz, jede Kuh in einer bestimmen Kategorienreihe, Kühe in Reih und Gliedeng aneinander gepfercht. Je mehr wir uns dem Geschehen näherten, desto lauter wurde es. Man stelle sich vor: 500 Kühe, die vielen Kuhglocken und das dauernde Muhen! Vor einem Jahr, als wir das erste Mal mit den Kindern an die Viehschau gingen, fragten unsere Kinder als sie sich dem Anlass näherten, was denn das für eine laute Musik sei? Diesmal beschäftigte unsere Kinder eine andere Frage: "Stimmt es, dass die Kühe hier gar nichts zum Essen und zum Trinken bekommen und den ganzen Tag so eng angebunden sein müssen?" Ja, das stimmt. Was für die Bauern ein Highlight des Jahres ist, ist für die Tiere sicher alles andere als ein festlicher Ausflug. Traditionelle Einreihung des ZugesEs gefällt mir, wenn unsere Kinder selbstverständliche Dinge kritisch zu betrachten und zu hinterfragen beginnen. Zum Abschluss schauten wir uns noch an, wie die Bauern mit ihren Kühen sich auf den Heimweg machten. Das sah richtig idyllisch, ja fast bilderbuchmässig aus. Die Kinder waren fasziniert und staunten. Etwas später staunten sie noch mehr, als sie realisierten, dass die von den Kühen stark beschmutzte Strasse bereits nach einer Viertelstunde, ganz schweizerisch, wieder blitzblank sauber geputzt worden war.