Unsere Lernumgebung ist dauernd in Entwicklung und passt sich immer wieder neu den authentischen Bedürfnissen unserer Kinder an. Wie die Handwerker-Ecke bei uns entstanden ist, kann man hier lesen. Für den Anfang hatte eine weiche Matte am Boden mit den Handwerker-Materialien obendrauf gut gedient. Irgendwann improvisierten wir aus zwei niedrigen Tischchen eine Art Werkbank. Das Hämmern und Handbohren, das Schleifen und Feilen darauf klappte ganz gut, das Sägen allerdings war schwierig und wurde schliesslich am Küchentisch ausgeübt Verwirrtes Smiley . Hm, das war jedoch auch nicht die optimale Lösung, zumal unser Sohn oftmals aus dem Sägeflow gerissen werden musste, wenn der Tisch fürs Essen gedeckt werden wollte. . . . . . . Es zeigte sich auch, dass das Bedürfnis nach Werken und Arbeiten mit Holz sichtlich vorhanden war und so entschlossen wir uns, eine Werkbank zu kaufen und in unseren Wintergarten zu stellen. Dies war ein guter Entscheid und alle unsere Kinder freuen sich an dieser Bereicherung der Lernumgebung. Es wird gesägt, geschraubt, gehämmert und endlich können mit Papa’s Bohrmaschine hunderte von Löchern in die Hölzer gebohrt werden. . . . . . .

Kürzlich reparierten Nalin und Olivia unsere morsche Gartenbank und dabei leistete die neue Werkbank immer wieder gute Dienste. Es wurden die alten Bretter abgeschraubt oder abgesägt, alte Bretter gemessen, Holzmenge für neue Bretter ausgerechnet, Holz angeschafft, wieder abgemessen, zugesägt, geschliffen, Farbe ausgewählt und angemalt, noch ein zweites Mal angemalt und zu guter Letzt wieder alle Bretter mit dem Schraubenzieher und dem Bohrer angeschraubt. Und fertig war die schöne Gartenbank.

Das war der Anfang:

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So ist es weitergegangen:

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Und so sieht es jetzt aus:

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Nalin und Olivia frischen die Gartenbank auf:

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Nun warten bereits neue Werk-Projekte auf ihre Verwirklichung. . . . . . .