Jedes Mal, wenn wir einem Kind etwas frühzeitig beibringen, das es später für sich selbst hätte entdecken können, wird diesem Kind die Chance genommen, es selbst zu erfinden und infolgedessen vollkommen zu verstehen. (Jean Piaget)

Integrales Lernen bedingt eine vorbereitete und entspannte Umgebung, in welcher sich ein ganzer Mensch entfalten kann. So sollen die Kinder nicht nur kognitiv lernen, sondern ebenfalls kinästhetisch, ästhetisch, moralisch, zwischenmenschlich, emotional, spirituell tätig sein. Auch sollen sich Werte, Bedürfnisse und Identität entwickeln. Dabei sehen wir folgende Lernveranstaltungen für ein Leben ohne Schule, welche wir praktizieren und hier als Beispiele aufführen:

  • Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen, Technologien)
  • Künste praktisch erleben (Musizieren, Tanzen, Malen, Theater, Puppenspiel, Werken)
  • Bewegung in der Natur (Wandern, Biken, usw.)
  • Märchen erleben
  • Spielen
  • Alltag in verschiedensten Variationen
    (z. B. zu Hause beim vegetarisch Kochen, im Wald beim Erkunden, in der Natur beim Staunen, auf dem Markt beim Kaufen von einheimischen und biologischen Nahrungsmitteln, eigener Garten, usw.)
  • Reisen
  • Yoga für Familien
  • Projekte in Gemeinschaften
  • Vernetzen von Leben ohne Schule auf der ganzen Welt
  • Umsetzung von Gleichwürdigkeit und Spiritualität im Alltag
Das Thema Integrales Lernen haben wir in einem ausführlichen Blog einmal näher beleuchtet.