Clonlara in der Schweiz?

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Clonlara in der Schweiz?

Seit über einem Jahr befassen wir uns damit, die Clonlara-Idee ( siehe auch www.clonlara.de ) in der Schweiz zu realisieren. Wir sind mit den Behörden des liberalen Kantons Appenzell Ausserrhoden in gutem Kontakt. Da hier „Bildung zu Hause“ absolut legal ist, scheint es für die Behörden im Moment keinen Grund zu geben, Clonlara als Schule zu anerkennen. Dass der Kanton Appenzell Ausserrhoden nicht die Probleme der anderen Kantone lösen muss, leuchtet irgendwie auch ein. Im Gespräch mit der zuständigen Fachfrau bei den Behörden für Bildung zu Hause erfuhren wir, dass Clonlara im Moment auf ihrer Prioritätenliste ziemlich weit unten stehe, allerdings seien auch andere Themen, welche vorher zuoberst gestanden hätten, auf der Liste runtergerutscht, da sie im Moment einfach andere Prioritäten haben. Für Clonlara bedeutet das zur Zeit weder Ja noch Nein. Pat Montgomery und Birgit Lohff wären gerne bei den Behörden hier in Herisau vorsprechen gegangen, doch durch das verspätete Eintreffen von Pat Montgomery in Paris gelang dies aus zeitlichen Gründen nicht mehr vor dem europäischen Kolloquium auf Burg Rothenfels in Deutschland. Am Montag nach dem Kolloquium war bei der zuständigen Fachperson und dem Leiter für „Bildung zu Hause“ der Terminkalender schon ausgebucht, doch sie äusserten, dass sie der Pat Montgomery, welche von so weit her anreise, gerne die Ehre erwiesen hätten, sie zu empfangen.

Bei „Clonlara in der Schweiz“ ist also noch alles offen.

By |2007-04-30T21:00:00+00:0030. April 2007|Behörden, Clonlara|2 Comments

2 Comments

  1. Ana 16. Februar 2019 um 23:16 Uhr - Antworten

    Oh, ich lese diesen Hinweis erst jetzt 2019! Leider hat sich wohl nicht viel getan, bezüglich Anerkennung von Clonlara. Unser Kinder lernen seit 6 Jahren mit Clonlara, mit absolutem Erfolg. Der Älteest hat eine Klasse übersprungen, mit 16 die Lehre (3 Jahre – EFZ) begonnen, ist in er Berufschulklasse bei en besten und wird dieses Jahr fertig. Der Jüngere hat dei Lehre ebenfall begonnen und hat das erste Semester seiner 4 jährigen EFZ-Lehre ebenfalls mit sehr gutem Notenschnitt von 5 gestartet.
    Schade, dass diese wunderbare Schule in der CH nicht als Alternative anerkannt ist. Aber das kann sich ja noch ändern! 🙂

    • Dani 27. Mai 2019 um 21:33 Uhr - Antworten

      Hallo Ana,

      Ich interpretiere mal aus dem Text, dass ihr auch in der Schweiz lebt. Zahlt ihr einfach Bussgeld oder gibt es eine Ausnahme Regelung.

      Würde mich Interessieren, da wir gerade eine anfrage am laufen haben.
      Grüsse Dani

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....... ist ein vom Kind geleitetes Lernen im normalen Wohn- und Lebensumfeld der Kinder, zusammen mit ihren Eltern oder nächsten Bezugspersonen ohne jeglichen Versuch die traditionelle Schule und ihre Lehrpläne nachzuahmen. Es gibt daher keinen geplanten Unterricht oder bestimmte Zeiten am Tag, für die schulähnliche Aktivitäten vorgeschrieben sind. Themen werden behandelt, wenn das Interesse des Kindes es verlangt. Die Eltern - oder die Personen, mit denen das Kind zusammenlebt – sind weniger Lehrer als Unterstützer und Begleiter der Lebens- und Lernprozesse.

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